Kurzbeschreibung des Terminplansystems für Netzwerke

Terminplaner für Netzwerkumgebungen für Microsoft Windows 3.1, 95, 98, 2000, NT 4.0 und höher
zur Kommunikation zwischen vernetzten Arbeitsplätzen.
Sowohl 16-Bit- als auch 32-Bit-Version des Programmsystems
Frei individualisierbare Oberfläche, Tages- und Wochenübersicht, Monatskalender, Blätterfunktion, Rückverfolgbarkeit zuletzt eingetragener Termine, Programmlauf optional deutsch oder englisch
Der Terminkalender dient im Netzwerk als Informationssystem zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen, die über ein Computernetz miteinander verbunden sind. Auf diese Weise können Termine im Team geplant werden
Alle Feiertage zwischen 1996 und 2005 für deutschsprachige Länder, United Kingdom und United States, Feiertagseditor
Verschlüsselungsmodule, frei belegbar
Suchfunktion und Datenbankabfrage
Ausführliche Hilfe zu jedem aktuellen Bearbeitungsabschnitt, alphabetischer Hilfekatalog und Online-Hilfe zur Oberfläche
Austausch mit anderen Windowsanwendungen über die Zwischenablage
Bildschirmschoner für Windows

 

Hard- und Softwareanforderungen

IBM-kompatibler Computer, der auf einem 80386-Prozessor oder höher basiert
Eine Festplatte mit mindestens 10 MByte freier Kapazität
Mindestens 4 MByte Arbeitsspeicher (16-Bit-Version) oder 8MByte Arbeitsspeicher (32-Bit-Version)
Microsoft Windows 3.1, 95, 98, 2000 oder NT 4.0 oder höher für die 16-Bit-Version der Software
Microsoft Windows 95, 98, 2000 oder NT 4.0 oder höher für die 32-Bit-Version der Software
CD-ROM-Laufwerk
Eine Maus ist nicht obligat, aber empfehlenswert

 

Installation

Legen Sie die CD-ROM in das entsprechende Laufwerk, und wählen Sie aus, welche Programmversion Sie installieren möchten.
Deutschsprachige Setups finden sich in Pfad X:\German, englische in Pfad X:\English, weiterhin bestehen Unterpfade mit 16- und 32-Bit- Setups.
Wählen Sie den gewünschten Pfad aus, und starten Sie das jeweilige SETUP.EXE über den Datei- oder Programm-Manager, genauso wie eine andere Windowsanwendung auch. Geben Sie das Verzeichnis an, in dem die Software installiert werden soll, und wählen Sie dann den großen Setup-Button:

Sollte das Setup nicht erfolgreich sein, so lesen Sie das Kapitel »Mögliche Fehler bei der Installation« in der Datei X:\German\Readme.txt. Hier erhalten Sie Hilfe zur Fehlerbehebung, so daß ein erfolgreiches Setup ermöglicht wird.
Das Setup mündet in einen Installationsassistenten, der die von Ihnen gewünschten Module installiert.
Wählen Sie hierzu mit der Maustaste die jeweiligen Komponenten aus, die Installation wird mit Wahl der Taste »Beenden« vervollständigt und abgeschlossen:

 

Hilfefunktionen im Terminplansystem

Im Terminkalender erhalten Sie Hilfe in jedem Dialogfeld und in jedem Arbeitsabschnitt.

Wählen Sie entweder die Taste [F1] auf Ihrer Tastatur oder den Button "Hilfe" auf Ihrem Bildschirm.

Weiterhin finden Sie systematische Hilfe im Menue Info:

Das Menue "Info|Hilfe zur Oberfläche" ist eine Online-Hilfe, bei der Sie den Bildschirm mit der Maus abfahren und dabei Hilfetexte zu allen Schaltern und Funktionsflächen der Kalendermodule erhalten können.
Im Menue "Info|Suchen in der Hilfe" finden Sie einen alphabetischen Hilfekatalog von A (Alarm) bis Z (Zugriff auf Schreibfunktion).
Hilfe-Buttons begleiten Sie durch alle Fenster der Kalendermodule.

 

Einzelplatz- und Netzwerkversion

Es erschien eine Einzelplatzversion (= Demoversion) und eine Netzwerk-Version des Terminkalenders.
Die Netzwerk-Version des Terminkalenders dient zugleich als Informationssystem zwischen mehreren Arbeitsplätzen, die über ein Computernetz miteinander verbunden sind.
Alle Arbeitsplätze können zeitgleich Einträge in den Terminkalender vornehmen; sobald ein Text aus dem Bearbeitungsfeld in die Zelle eingetragen worden ist, erscheint er im Computernetz. Das Programm verwaltet alle simultan ins Netz einfließenden Daten, reaktualisiert regelmäßig die Bildschirmansicht an jedem Arbeitsplatz und verhindert die zeitgleiche, unbemerkte Vergabe eines identischen Termins durch zwei Arbeitsplätze.
Dieses Programm dient u.a. der Terminplanung in Kliniken und Arztpraxen.
Auch die Netzwerk-Version des Terminkalenders kann im Einzelplatzbetrieb gefahren werden.
Die Netzwerk-Version ist die Vollversion des Terminkalenders, sie verfügt zusätzlich über nachfolgende Funktionen:
Netzfunktionen mit beschränkbaren Zugriffsrechten
Benennung der Arbeitsplätze für Rückverfolgbarkeit der Daten
Zusätzliche Datensicherung über einmalige oder stündliche Back Up Funktionen
Druckfunktionen
Die Time Scheduling Professional Version besitzt gegenüber dem netzwerkfähigen Praxis- und KliniTerminkalender erheblich erweiterte Funktionalitäten, beispielsweise ein Report- und Serienbriefmodul, Eingabemasken für Datenbanken, verschiedene weitere Terminplanmodule (achtspaltiger OP-Plan, Recall-Buch, stationäres Aufnahmebuch, Einbestellbuch) und vieles mehr.

 

Server- und Netzeinrichtung

Installieren Sie an jedem Arbeitsplatz mittels SETUP.EXE die Module.
Alle Daten werden zunächst auf dem Heimpfad der jeweiligen Kalendermodule gespeichert, unter "Netz|Netz Einrichten" ist als Netzpfad der Heimpfad angegeben (nach Standardinstallation beispielsweise: C:\TRMPRO\TERMIN).
Richten Sie am Server einen gemeinsamen Pfad für alle Arbeitsplätze ein; jeder Arbeitsplatz muß in diesem Netzpfad Files lesen, beschreiben und erzeugen können.
Geben Sie unter "Netz|Netz Einrichten" den gemeinsamen Netzpfad ein (beispielsweise H:\TERMIN). Das Ändern dieser Option erfolgt nur nach Eingabe des korrekten Passwortes, das nach Installation REGENSBURG heißt und über "Optionen|Passwort" für alle Arbeitsplätze der Workgroup gleichermaßen geändert werden kann. Starten Sie das Kalendermodul erneut. Die Daten werden nun im Netz gespeichert.
Wichtig ist, daß Sie jedem einzelnen Kalendermodul einen eigenen, separaten Pfad auf dem Server zur Verfügung stellen, um eine unerwünschte Mischung der Daten zu vermeiden. Sie können beispielsweise nachfolgene Pfade zur Verfügung stellen:
H:\TERMIN für den Terminkalender
H:\BESTBUCH für das Einbestellbuch
H:\AUFNAHME für das Aufnahmebuch
H:\OPBUCH für das OP Buch
H:\RECALL für das Recall Buch

Die beiden Verschlüsselungsmodule benötigen keinen separaten Pfad im Netz, so daß ihr Pfad im Netz beispielsweise unter H:\TERMIN voreingestellt werden kann.
Wählen Sie unter "Netz|Online-Modus" die Option Online-Modus für Workgroups, da andernfalls die Kalendermodule im Einzelplatzbetrieb gefahren werden; auch hier ist wieder das Ändern der Option erst nach Eingabe des korrekten Passwortes möglich.
Unter "Netz|Netz Einrichten" können Sie jedem Arbeitsplatz eine eigene Bezeichnung geben; auf diese Weise können Sie später rückverfolgen, von welchem Arbeitsplatz aus ein Eintrag geschrieben oder verändert worden ist ("Eintrag|Info").
Im Menue "Netz|Netz Einrichten" können Sie außerdem an den einzelnen Arbeitsplätzen den Zugriff auf Funktionen einschränken:

 

Anwählen von Tagen im Terminkalender

Die Kalendermodule werden bei Programmstart zum aktuellen Datum aufgeschlagen. Mit Pfeiltasten im oberen Abschnitt des Bildschirms kann tage- und wochenweise vor- und rückwärts geblättert werden. Wählen Sie „Info|Hilfe zur Oberfläche" und lassen Sie sich von der Online-Hilfe die Funktion der einzelnen Tasten angeben.

Über "Datum|Wählen" kann ein beliebiges Datum direkt eingegeben oder über den Monatskalender durch Mausklick angewählt werden, mithilfe "Datum|Letzte Einträge" kann der Kalender für das Datum der zehn zuletzt eingetragenen Termine aufgeschlagen werden.
Ganze Tage lassen sich markieren ("Datum|Markieren"), markierte Tage wiederum können durch "Datum|Markierung Suchen" angewählt werden.
Über "Eintrag|Erinnern" können Alarm- und Erinnerungsmarkierungen gesetzt werden, entsprechende Tage werden über das Menue "Ansicht|Report|Erinnerungstermine" aufgeschlagen.
Einzelne Tage können auch mithilfe der Suchfunktion über das Menue "Eintrag|Suchen" aufgeschlagen werden.

 

Eintragen von Terminen

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Dateneingabe innerhalb der Kalendermodule: die matrixfreie Eingabe und die maskengebundene Eingabe. Eine maskengebundene Eingabe ist sinnvoll, wenn Sie die Daten der Kalendermodule in eine Datenbank (Excel, Access, Lotus 123 oder Lotus Approach) übertragen möchten oder die Serienbrieffunktion in Microsoft Office oder Lotus SmartSuite unterstützen wollen. Die Option zur Eingabe über eine Maske wird unter dem Menue "Optionen|Maske" eingestellt.
Nach Standardinstallation ist diese Option nicht aktiv, so daß die Dateneingabe zunächst matrixfrei erfolgt.
Verwenden Sie die Kombination TAB und RETURN, um Termine aus dem Bearbeitungsfeld in die jeweilige Zelle zu übertragen. Alternativ können Termine auch mithilfe eines Mausklicks auf die Schaltfläche "Eintragen" - sie befindet sich neben dem Bearbeitungsfeld - in die Zelle eingefügt werden. Lesen Sie hierzu auch die Hilfe zu "Termine eintragen" im alphabetischen Hilfekatalog ("Info|Suchen in der Hilfe").
Termineinträge können auch in die Zwischenablage kopiert ("Eintrag| Kopieren") und aus der Zwischenablage heraus in weitere Zellen übertragen werden ("Eintrag|Einfügen").
Wollen Sie ganze Zellblöcke kopieren, ausschneiden oder übertra- gen, so verwenden Sie stattdessen die Blockfunktion, das Blockmenue befindet sich neben dem Menue "Eintragen" in der Standard- ansicht der Kalendermodule. Das Blockmenue ist erst nach Bestätigung über "Optionen|Block" aktiv (hier erscheint dann ein Häkchen).

 

Individualisieren des Terminkalenders

In den Kalendermodulen finden sich Titel für die Spalten, die nach Installation lediglich mit Spalte 1 bis 4 (im OP Buch bis 8) überschrieben sind, eine Zeitleiste mit anfänglich fünfzehnminütigem Zeitintervall von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr, eine Feiertagsliste, Benennungen für die Datumsmarker und ein zehnzeiliges Formular.
Die nach Installation eingerichteten Standardeinstellungen für diese Eigenschaften können über das Menue „Optionen" individualisiert werden.
Zum Ändern der Optionen benötigt man das korrekte Passwort, das nach Installation des Terminkalenders REGENSBURG heißt. Das Passwort kann über "Optionen|Passwort" ebenfalls geändert werden.
In der Netzwerk-Version des Terminkalenders werden die Optionen im Computernetz gespeichert und sind so an allen Arbeitsplätzen verfügbar.
Auch Schrifttyp und -größe, Spaltenbreite und -höhe des Terminkalenders können frei gewählt werden; hierzu dient das Menue "Optionen|Ansicht". Die in Bezug auf die Schriftart und Spaltenformat frei wählbare Ansicht ist Ansicht 3.
Möchte man, daß der Programmstart grundsätzlich mit Ansicht 3 beginnt, so gibt man nach Wählen von "Optionen|Ansicht" im oberen Dialogfeld des Fensters unter Standardansicht und Ansicht bei Programmstart Ansicht 3 an.

 

8-spaltiges OP-Plan-Modul

Im achtspaltigen OP-Plan-Modul von Terminplanung Professionell können Sie wie nachfolgend beschrieben netzwerkfähig und im Team einen OP-Plan gestalten. Es besteht zudem die Möglichkeit für Administratoren, den OP-Plan mit einem Passwort zu versiegeln, um weitere Änderungen des Plans zu verhindern.

 

Verschlüsselungsmodule

Eingaben, Diagnosen oder Prozeduren können verschlüsselt werden und auf diese Weise einer späteren Datenbankabfrage zugänglich gemacht werden. In zwei Netzwerk-Verschlüsselungsmodulen können Sie 10.000 Klartexte und Codeschlüssel verteilen. Die Verschlüsselungsmodule rufen Sie über das gelbe und grüne Schlüsselsymbol in den Kalendermodulen auf.

Zum Anlegen des Schlüsselkataloges wählen Sie im Verschlüsselungsmodul das Menü "Bearbeiten|Katalog". Geben Sie dann das korrekte Passwort ein, um Zugriff auf die Schreibfunktion im Katalog zu erhalten (nach Installation heißt das Passwort REGENSBURG). Geben Sie dann in der ersten Spalte den Klartext, in der zweiten Spalte den Schlüsselcode ein.
Zur Verschlüsselung in den Kalendermodulen wählen Sie dann das gelbe oder grüne Schlüsselsymbol, geben eine Suchoption im Verschlüsselungsmodul an, wählen den geeigneten Schlüsselcode und kehren automatisch - nach Doppelklick auf die passende Zelle - in das Kalendermodul zurück. Der Schlüsselcode kann nun über die Zwischenablage dem Text hinzugefügt werden (Eintrag|Hinzufügen).

 

Such- und Datenbankfunktion, Serienbrieferzeugung

Um einzelne Einträge zu suchen, wählen Sie "Eintrag|Suchen". In diesem Menue erscheint ein Fenster, in dem Sie die Suche nach einem Text eingeben können, neben diesem Textfeld besteht auch die Möglichkeit, nach Markierungssymbolen, die einer Zelle über "Eintrag|Markieren" vorangestellt werden, zu suchen.
Wünschen Sie keine Suche nach einzelnen Einträgen, sondern eine Datenbankabfrage nach Einträgen gleicher Eigenschaft (Patientennamen, Schlüssel oder Eintragsmarkierungen), so wählen Sie in der Rubrik „Report" die Option „Gefundene Einträge in Report aufnehmen". Starten Sie danach die Suche über "OK". Der angelegt Report kann über die Taste "Report" oder über das Menue "Ansicht|Report|Gefundene Einträge" aufgerufen werden und über die Zwischenablage in eine Datenbank übertragen werden.
Wünschen Sie die Erstellung eines Serienbriefes, beispielsweise, um im Recall-Buch nicht erschienene Patienten anzuschreiben und wiedereinzubestellen, dann sollten Sie unter „Optionen|Maske" die Option „Eintrag über Maske" angewählt haben. Markieren Sie jeden nicht erschienenen Patienten über "Eintrag|Markieren" zunächst mit einem roten Kreuz, vergeben Sie diesen Patienten einen neuen Termin („Eintrag|Kopieren" und „Eintrag|Einfügen" zu einem anderen Termin). Das Kreuz wird dabei automatisch zu einem Pfeil - als Hinweis für den neuen Recall-Termin. Starten Sie dann eine Datenbankabfrage nach der Eintragsmarkierung „Pfeil" über "Eintrag|Suchen". Wählen Sie "Ansicht|Report|Serienbrief", um einen Serienbrief für Ihren Report auszudrucken.

 

Lizenzbedingungen

Der Verlag gewährleistet, daß die Software die im schriftlichen Begleitmaterial bezeichneten Merkmale aufweist.
Eine Gewährleistung für Fehlerfreiheit wird nicht übernommen. Insbesondere übernimmt der Verlag keine Gewähr dafür, daß die Software den Anforderungen und Zwecken des Lizenznehmers genügt oder mit anderen vom Lizenznehmer ausgewählten Programmen zusammenarbeitet.
Der Verlag haftet nicht für Software- oder Hardwareschäden, die durch dieses Programm entstehen. Ebenso akzeptiert der Verlag keine Haftung für Schäden (einschließlich aber nicht ausschließlich für Geschäftsgewinne, Verlust von Geschäftsinformationen oder jegliche andere Verluste) für Lizenznehmer oder Dritte.
Sie erhalten das Recht, eine einzige Kopie des beiliegenden Software-Programms anzufertigen. Sie dürfen das Programm nur auf einem einzigen PC (d.h. einer einzigen CPU) benutzen.
Für einen Betrieb in einem Netzwerk benötigen Sie für jeden Arbeitsplatz eine eigene Lizenz für die Software.
Die Software darf nicht verliehen oder nach einer Leasingvereinbarung an andere übertragen werden.
Verboten sind alle umgekehrten Operationen, Disassemblierungen, Decompilierungen oder Modifikationen der Software.