Deep Dream Ein medizinethischer Krimi Berlin: Epubli, 2. Auflage 2020 ISBN 978-3-750281-47-9 Deep Dream - Kein Tiefschlaf, sondern ein Thriller voller Überraschungen. Glaube, Liebe, Hoffnung, gespickt mit medizinischen Details aus der Feder eines Spezialisten für Medizintechnik. Vor der Kulisse San Franciscos im Jahr 2043 erlebt der Leser sowohl die Abgründe medizinischer Machenschaften als auch die heilsame Kraft der Liebe. Das Buch hat mich zutiefst berührt. Es bietet einen realitätsnahen Blick in eine möglicherweise verstörende Zukunft, zeigt aber auch, wie Gottes umfassende Kraft am Ende alles zum Guten wendet. Margit Helten, Karlsruhe Was wird in ferner Zukunft sein? Unvorstellbare Szenarien auf dem Gebiet der Neuroimplantate entwirft der Autor Rüdiger Marmulla in seinem neuen Buch. Sein profundes medizinisches Wissen macht nicht am aktuell Machbaren halt; er lässt seine Phantasie spazieren gehen und nimmt den unbedarften Leser in seine kreativen Zukunftsvisionen mit. Seine Hauptfigur John soll ein neuronales Implantat erhalten. Unter welchen Zerreißproben er und seine Frau in diesem Entscheidungsprozessen stehen, schildert Rüdiger Marmulla eindrücklich. Einerseits will John den Fortschritt auf medizinischem Gebiet unterstützen, andererseits gilt es auch, die Gefahren nicht außer Acht zu lassen. Die Entscheidung fällt John zugunsten der hoch geheimen Operation; seine Frau Laura setzt alle Hebel in Bewegung, um John davon abzuhalten. Wird sie ihn vor seiner bedingungslosen Hingabe an den medizinischen Fortschritt schützen können? Laura weiß sich nur noch durch ein Mittel zu helfen: sie zieht Gott und ihre Mitchristen ins Vertrauen. Derweil wird John auf die OP vorbereitet, doch, ach, zu spät erkennt er, dass er dem grenzenlosen Erfolgswahn eines Arztes aufgesessen ist, dem ein Menschenleben nicht viel bedeutet. Was tun? John sitzt in der Falle. Wer sich das Buch zur Hand nimmt, wird es erst nach der letzten Seite wieder aus der Hand legen. Hier wird wohl der Einblick in eine fiktive Welt ermöglicht, doch erinnert das Geschehen an typisch Menschliches: Faszination des Fortschritts, grenzenlose Aufopferung für Ideale, Abstürze ins Bodenlose, haltgebender Glaube. Wer das Buch am Ende aus der Hand legt, wird sich selbst die Frage stellen: was trägt mich in einer zukünftigen Welt, die grenzenlosen Fortschritt ermöglicht? Lieselotte Beißwanger, Alpirsbach
Deep Dream Ein medizinethischer Krimi Berlin Epubli, 2. Auflage 2020 ISBN 978-3-750281-47-9 Deep Dream - Kein Tiefschlaf, sondern ein Thriller voller Überraschungen. Glaube, Liebe, Hoffnung, gespickt mit medizinischen Details aus der Feder eines Spezialisten für Medizintechnik. Vor der Kulisse San Franciscos im Jahr 2043 erlebt der Leser sowohl die Abgründe medizinischer Machenschaften als auch die heilsame Kraft der Liebe. Das Buch hat mich zutiefst berührt. Es bietet einen realitätsnahen Blick in eine möglicherweise verstörende Zukunft, zeigt aber auch, wie Gottes umfassende Kraft am Ende alles zum Guten wendet. Margit Helten, Karlsruhe Was wird in ferner Zukunft sein? Unvorstellbare Szenarien auf dem Gebiet der Neuroimplantate entwirft der Autor Rüdiger Marmulla in seinem neuen Buch. Sein profundes medizinisches Wissen macht nicht am aktuell Machbaren halt; er lässt seine Phantasie spazieren gehen und nimmt den unbedarften Leser in seine kreativen Zukunftsvisionen mit. Seine Hauptfigur John soll ein neuronales Implantat erhalten. Unter welchen Zerreißproben er und seine Frau in diesem Entscheidungsprozessen stehen, schildert Rüdiger Marmulla eindrücklich. Einerseits will John den Fortschritt auf medizinischem Gebiet unterstützen, andererseits gilt es auch, die Gefahren nicht außer Acht zu lassen. Die Entscheidung fällt John zugunsten der hoch geheimen Operation; seine Frau Laura setzt alle Hebel in Bewegung, um John davon abzuhalten. Wird sie ihn vor seiner bedingungslosen Hingabe an den medizinischen Fortschritt schützen können? Laura weiß sich nur noch durch ein Mittel zu helfen: sie zieht Gott und ihre Mitchristen ins Vertrauen. Derweil wird John auf die OP vorbereitet, doch, ach, zu spät erkennt er, dass er dem grenzenlosen Erfolgswahn eines Arztes aufgesessen ist, dem ein Menschenleben nicht viel bedeutet. Was tun? John sitzt in der Falle. Wer sich das Buch zur Hand nimmt, wird es erst nach der letzten Seite wieder aus der Hand legen. Hier wird wohl der Einblick in eine fiktive Welt ermöglicht, doch erinnert das Geschehen an typisch Menschliches: Faszination des Fortschritts, grenzenlose Aufopferung für Ideale, Abstürze ins Bodenlose, haltgebender Glaube. Wer das Buch am Ende aus der Hand legt, wird sich selbst die Frage stellen: was trägt mich in einer zukünftigen Welt, die grenzenlosen Fortschritt ermöglicht? Lieselotte Beißwanger, Alpirsbach